„Grundlagenforschung ist Knochenarbeit und ein mühsames Herantasten an für die Praxis brauchbare Ergebnisse. Die Arbeitswelt am Bauernhof ist geprägt durch Marktdruck, Kostendruck und Arbeitsspitzen und daher sind wir sehr dankbar, dass es auf wissenschaftlicher Ebene Expert:innen gibt, die sich für die Weiterentwicklung der Rinderwirtschaft sowohl im technischen als auch im Bereich des Tierwohls für die heimischen Bäuerinnen und Bauern einsetzen. Mit über 300 teilnehmenden Betrieben und mehr als 40 Wirtschafts- bzw. Wissenschaftspartnern trägt D4Dairy dazu bei, die heimische Rinderzucht auch in Zukunft in bäuerlicher Hand zu erhalten. Das bedeutet, dass wir Bauern die Zukunft der Rinderzucht selbst gestalten und entscheiden können. Danke den Wissenschaftler:innen, den Mitarbeiter:innen sowie den teilnehmenden Landwirt:innen für die gute Zusammenarbeit und den Innovationsgeist im Sinne einer Weiterentwicklung der gesamten Rinderwirtschaft“, so Stefan Lindner, Obmann der RINDERZUCHT AUSTRIA in seinem Eingangsstatement.
Einen erfreulichen Geschäftsbericht konnte die LKV Austria in ihrer Generalversammlung der LKV Ende März 2022 in Linz vorlegen. In diesem Rahmen übergab der langjährige Beiratsvorsitzende Josef Mair aus Oberösterreich seine Funktion an den Steirer Ing. Andreas Täubl, neuer Stellvertreter ist Bernhard Perwein aus Salzburg.

In Österreich waren im Jahr 2021 392 Milchschaf- und Milchziegenbetriebe Mitglied eines Landeskontrollverbandes und beteiligten sich somit bei der Milchleistungsprüfung und Qualitätssicherung. Auf diesen Betrieben standen in Summe 6.540 Milchschafe und 13.731 Milchziegen unter Leistungsprüfung.