Wiegungen

Die Zuwachsleistung wird über die Wiegung der Jungtiere festgestellt. Gewichtsermittlung mit einem Viehmaßband ist nicht zulässig. Folgende Gewichte werden erhoben:


Abkalbeverlauf

Der Abkalbeverlauf wird nach den Bestimmungen der ZAR ( Noten 1-5 ) erhoben und anlässlich der Wiegungen eingegeben. Laufende Aufzeichnungen der Landwirte haben sich bewährt, da das Kontrollorgan in der Regel nur 2 mal im Jahr am Betrieb anwesend ist.

Der Geburtsverlauf ist nach folgender Einteilung zu erheben:

  1. keine Geburtshilfe erforderlich ("Leichtgeburt")
  2. Geburtshilfe von einer Person erforderlich - ohne mechanischen Geburtshelfer ("Normalgeburt")
  3. Geburtshilfe von mehr als einer Person, oder mechanischer Geburtshelfer erforderlich ("Schwergeburt")
  4. Kaiserschnitt
  5. Embryotomie


Zwischenkalbezeit

Das Fruchtbarkeitskriterium in der Fleischrinderzucht ist die Zwischenkalbezeit, da die NR-Rate im Natursprung kaum erhebbar ist. Totgeburten von Kühen werden in der Regel nicht an die AMA gemeldet, sodass diese vom LKV zu erfassen sind.


Abgangsursachen

Die Abgangsursachen sind ebenfalls nach den Abgangscodes der ZAR zu erheben.

Die Leistungsprüfung ist für alle Fleischrinderrassen durchzuführen. Bei Nichtdurchführung oder Verweigerung der Wiegungen sind diese Betriebe an die Rinderzuchtverbände zu melden und gegebenenfalls vom LKV auszuschließen.

 


Für die ARGE österreichischer Fleischrinderzüchter

DI Pirker Franz
(Geschäftsführer)

Anschrift

LKV Austria
Dresdner Straße 89/19
A-1200 Wien
Österreich

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